Viele Betroffene erleben über längere Zeit Konzentrationsprobleme, emotionale Erschöpfung, innere Unruhe, Schlafprobleme oder Konflikte im Alltag und fragen sich: Ist das noch ADHS – oder steckt zusätzlich etwas anderes dahinter? Auf dieser Seite finden Sie eine strukturierte Übersicht zu häufigen ADHS-Krankheitsbildern, typischen Komorbiditäten und wichtigen Differenzialdiagnosen.
Die Auflistung hilft Ihnen bei der ersten Orientierung: Welche Symptome passen möglicherweise zusammen, welche Themen sollten in einer professionellen Abklärung gezielt mitgeprüft werden und wo lohnt sich eine vertiefte Einordnung. Die Inhalte ersetzen keine Diagnose, geben aber eine klare Grundlage für das Gespräch mit Fachpersonen.
Wenn Sie sich in mehreren Bereichen wiedererkennen, ist das kein Zeichen von „Versagen“, sondern ein häufiger Grund für eine sorgfältige ADHS-Abklärung. Sie können die einzelnen Unterseiten direkt öffnen und sich Schritt für Schritt informieren.
Direkt / Kerndiagnose
Häufige Komorbiditäten
- Angststörung
- Depression
- Borderline-Störung
- Tic-Störung
- Zwangsstörung
- Traumafolgestörungen
- Verhaltenssüchte
- Abhängigkeit stoffgebunden
- Burnout
- Schlafstörungen
- Psychosomatische Störungen
Differenzialdiagnosen
- Autismus-Spektrumsstörung
- Legasthenie
- Dyskalkulie
- Oppositionelles Trotzverhalten
- Verhaltensstörung
- Anpassungsstörung / Krise
- Kognitive Beeinträchtigung
- Schulabsentismus
- Bindungsstörung mit Enthemmung
